Die Geschichte des Punkrock auf edrandom.de

Die Musikrichtung “Punkrock” entstand eigentlich nicht 1977, wie es oft betont wird, sondern fand seine Anfänge schon früher. Vor bekannten Bands wie “Sex Pistols” oder “Ramones” gab es einige Amateur-Bands, die mit ihrer Stilrichtung den Punkrock prägten.

Trotz alledem wurde der Punkrock erst mit dem Durchbruch von den oben genannzen berühmt und bekannt. “Ramones” war die erste Band mit den “typischen Merkmalen” des Punkrocks: Dazu zählen die teilweise falsch gespielten Instrumente, die übersteuerten und absichtlich schlecht gespielten Gitarren und eine einfach gehaltene Melodie. Röhrende und laute Stimmlagen waren ebenso prägnant wie die teils wütend klingenden, beinahe gebrüllten Passagen, die Ende der 80er Jahr in den Muscheln der Over Ear Kopfhörern der Generation klangen.

Die Inhalte der Songtexte waren damals wie heute auf einen politischen Inhalt fixiert und äußerst textlastig. Auch linksradikale Passagen waren keine Besonderheit im Punkrock.

Die Mitglieder der Musikgruppen beabsichtigten etwas mit ihren Texten auszudrücken und ihre Werte und Vorstellungen den Zuhöhrern zu vermitteln und verständlich zu machen. Antirassismus und Antifaschismus waren dabei schon immer relevante Themengebiete.

Auch die Tänze der Punkrocker wurden in dieser Zeit berühmt. Allen vorran hierbei der sogenannte “Pogo”, bei dem man sich absichtlich gegeneinander schubst und umschmeißt. Dabei ist es selbstverständlich, dass man anderen hochhilft, sollten sie fallen. Der Pogo findet meistens in einem Kreis innerhalb der Zuschauermenge statt. Er zählt zu den aggressiven Tänzen, soll Menschen aber nicht verletzen.

Dabei wurde immer besonders großer Wert auf den Szenenkodex gelegt, wodurch es zu einigen Auseinandersetzungen mit anderen Mitgliedern des Punkrocks kam.

Ende der 70er Jahre schwappte die Punkrockwelle auch nach Deutschland. Dies war bedingt durch den riesigen Erfolg von Bands wie den “Sex Pistols”.